Der 26. Oktober zog den Tross der DWZ-Pokalturniere in die kleine Universitätsstadt im Norden Münchens, nach Garching. Im dortigen Werner-Heisenberg-Gymnasium fanden in dessen Mensa und Tischtennisraum die 8. Garchinger DWZ-Pokalturniere statt.
Schon über vier Wochen vor dem Turnier war dabei die Voranmeldeliste mehr als überfüllt, und nur dies hielt wohl weitere Interessenten davon ab, eine Teilnahme überhaupt in Erwägung zu ziehen. Mit genügend Raum hätte man an diesem Tag wohl alle Rekorde und die 200er-Schallmauer an Teilnehmern brechen können.
Zumindest die 36 Teilnehmer des veranstaltenden SC Garching 1980 waren aber ein Rekord. Was auch dazu führte, dass die Gastgeber sich reichlich am Pokalbuffet bedienten, acht Trophäen heimsten sie insgesamt ein.
Der vielleicht hochwertigste Sieg ging jedoch nach Germering, David Winkler entschied die einzig ausgetragene Meister-Klasse für sich.
In der höchsten Amateur-Gruppe holte Viktoria Hofmeier einen weiteren Erfolg für die Germeringer, da sie aber auch als Gastspielerin in den Garchinger Mädchen-Teams fungiert, konnten sich hier auch die Gastgeber freuen. Diese hatten dann mit Lasya Chennupati und Daniil Sabram auch in den nächsten beiden Gruppen die Nase vorn.
Das Wetter hatte es gut gemeint mit den 7. DWZ-Pokalturnieren zu Garching, noch am Vorabend und in der Nacht kamen die Wassermassen herunter, so daß am Turniertag selber wieder Sommerwetter voller Idyll am Turnierort herrschte. Der Mühlbach mitsamt Ufer und angrenzenden Wiesen, der in Hörweite an der Mensa des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Garching vorbeiplätscherte, lud nicht nur zum Schachspielen, sondern zu weit mehr Lebensgenuss ein, schließlich war dank des Caterings auch für weitere leibliche Freuden gesorgt.
Kein Wunder also, dass weit mehr Teilnahmeanfragen kamen, als bestätigt werden konnten. Insgesamt 190 Schachfreunde aus allen Richtungen hätten gerne mitgespielt, und das berücksichtigt nicht die Dunkelziffer derer, die schon Wochen vor dem Turnier ob einer überfüllten Voranmeldeliste resigniert abgewunken hatten. Am Ende waren also 103 Spieler am Start, verteilt auf zwei Räume und Etagen und spielten in entspannter Atmosphäre ihre Partien.
Das Gros der Teilnehmer stellte natürlich der Gastgeber, die 21 Spieler des SC Garching 1980 nutzen dann am Ende den Heimvorteil auch redlich und holten acht Pokale. Mit zehn Teilnehmern folgten die SF Dachau 1932 und der FC Bayern München als nächste teilnehmerstarke Vereine.
Mitten im August nach einer langen Turnierpause der DWZ-Pokalturniere fand endlich das erste Saison-Event der Serie statt, und zugleich das letzte.
22 Jugendliche der Altersklassen U8, U10 und U12 mit einer DWZ unter 1000 trafen sich dazu in Garching am 21. August und spielten fünf Runden Turnierschach. Für einige war es gar das allererste Schachturnier überhaupt, für viele das erste mit Notationspflicht, aber alle kamen ohne Probleme durch und erlebten einen gelungenen Schachtag.
Der Tagesbeste war Julian Cwiklik (SC Postbauer-Heng), der damit die U12-Wertung gewann. Die Siege in den anderen Altersklassen gingen an den gastgebenden SC Garching 1980 mit Lennert Nathan in der U10 und Jennifer Berger in der U8.
Zum Ende der bayerischen Pfingstferien gab es in Garching wieder DWZ-Pokalturniere, insgesamt nun schon zum sechsten Mal. 92 Spieler nahmen am Ende Teil, und hätten nicht über ein Dutzend zu kurzfristig abgesagt, wären auch noch eine Menge der knapp 30 Interessenten auf der Warteliste zum Zug gekommen.
Schade, denn wer gekommen war, fand neben der Möglichkeit, Schach zu spielen auch wunderbares Sommerwetter am die gymnasiale Mensa umfließenden Garchinger Mühlbach und ein attraktives Catering-Angebot vor.
Gewinnen konnte auf diese Weise ein jeder, doch in den Tabellen war die Situation dann wieder etwas gnadenloser. Zudem liessen die Gastgeber vom SC Garching 1980 wenig anbrennen und sicherten sich beispielsweise den Sieg in den beiden Meistergruppen durch Alexander Eichler und Daniel James Chua.